Helfen Fitnesstracker wirklich beim Training?

Fitnesstracker erleben momentan förmlich einen Trend und inzwischen gibt es so preisgünstige Modelle auf den Markt, die sich eigentlich jeder leisten kann. Dabei kann zwischen verschiedenen Modellen unterschieden werden, die sich auch in ihrer Zielgruppe unterscheiden.

Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie hilfreich eine Fitnessuhr wirklich sein kann. So haben beispielsweis viele das Ziel, irgendwann in ihrem Leben einen Marathon zu schaffen. Doch für viele scheint es ohne Unterstützung beinahe unmöglich zu sein, diesen Traum zu erreichen.

Kann eine Fitnessuhr dabei wirklich helfen? Gibt es Modelle, die speziell beim Sporttraining ein guter Begleiter sind?

Was für Fitnesstracker gibt es?

Zunächst einmal gibt es bei den Fitnesstrackern verschiedene Segmente, je nachdem was man mit dem Tracker machen kann. Da gibt es zunächst die einfachen Tracker, welche bereits ab ca. 40 Euro erhältlich sind.

Mit ihnen kann man Schritte zählen, Kalorien tracken, die Herzfrequenz messen und oft auch mehr über den Schlaf erfahren. Wer mehr über die eigenen Aktivitäten erfahren möchte, ist hier genau richtig. Meistens kann man zusätzlich auch noch Sporteinheiten aufnehmen und erfährt dann mehr über zurückgelegte Kilometer etc. Dafür bedienen sich die einfachen Modell zumeist am GPS des Smartphones.

Wenn man einen Fitness Tracker Test macht, zeigt dieser aber deutlich, dass sich dies preisgünstigeren Tracker nur für Einsteiger eignen. Wer viel Sport betreibt, wird mit der Aufzeichnung der Trainingseinheiten nicht zufrieden sein.

In anderen Segmenten gibt es unter den Fitnessuhren dann richtige Allrounder, die sich für sämtliche Sportarten eigenen und auch schon eine genauere Datenanalyse anbieten. Wenn man es dann ganz genau haben möchte, gibt es von Herstellern wie Garmin auch Uhren, die spezialisiert auf Läufer sind und eine ganze Reihe weiterer Funktionen an Bord haben.

Wie kann ein Fitnesstracker beim Training helfen?

Während des Trainings sorgt der Tracker natürlich für größere Motivation, weil man so immer etwas hat, wovon man überwacht wird. Man fühlt sich also automatisch überwacht von der Uhr. Außerdem bieten Fitnesstracker die Möglichkeit, das Training ganz genau aufzunehmen.

Gerade wenn man sich auf Wettkämpfe wie einen Marathon vorbereiten möchte, reicht es oftmals nicht aus, einfach nach Gefühl zu laufen. Um sich im Training verbessern zu können, ist es wichtig auf die Zeit zu achten. So muss die Pace überwacht werden und ein Überblick über die Herzfrequenzzonen kann wichtig sein, um herauszufinden, wie gut es mit der eigenen Kondition bereits steht.

Wenn man die Trainingseinheiten zuverlässig mit dem Tracker aufnimmt, dann kann man auch sehr gut Fortschritte beobachten und messen. Das gilt übrigens nicht nur beim Laufen, sondern auch bei anderen Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen. Auch hier kann eine Fitnessuhr wertvolle Dienste leisten.

Fitnessuhren werden zu einem persönlichen Coach

Auch preisgünstigere Modelle sind inzwischen nicht nur eine Motivationshilfe, sondern können auch zu einem richtigen Coach werden. Viele Anbieter integrieren in die Uhren nämlich bereits einige nützliche Funktionen.

So kann man sich eigene Trainingspläne erstellen und diese so abarbeiten, wie man selbst möchte. Außerdem kann man sich bei jeder Trainingsziele setzen, die man erreichen möchte. Wer sich noch gar nicht auskennt, kann auch einen vorinstallierten Coach nutzen und Übungen und Trainings durchführen. Gerade für Anfänger ist dies ideal. Man bekommt eine feste Anleitung nach der man trainieren soll und erhält Workouts und Sporteinheiten je nach den Zielen die man persönlich verfolgt.

Inwiefern die einzelnen Firmen diese Möglichkeit anbieten, sollte man vor dem Kauf recherchieren. Professionelle Uhren bieten für Sporteinheiten beispielsweise sogar eine Routenfunktion an, mit der man per Karte laufen kann und so ganz ohne Smartphone unterwegs sein kann. Während eines Laufes erhält man detaillierte Informationen, die man auswerten kann. Dazu gehören Daten über Höhenmeter, aktuelle Pace, zurückgelegte Kilometer und Co. So kann man seine Läufe gezielt verbessern.

Uhren in diesem Segment sind allerdings teurer und richten sich vor allem an Profi-Sportler. Auch die günstigeren Modelle verfügen oft über einen Coach und liefern auch Werte, an denen man sich orientieren kann.

Die Uhren verbinden sich in der Regel nicht über WLAN, sondern per Bluetooth mit dem Handy.