Nachhaltigkeit durch Smarthome – die Vorteile

Umweltbewusstes Handeln steht bei vielen Menschen an oberster Stelle. So zählt hier nicht nur das Kaufen von Secondhand-Kleidung oder unverpackten Lebensmitteln auf dem Tagesplan. Auch das Energiesparen in den eigenen vier Wänden ist essenziell, um den Planeten zu schützen. In diesem Zusammenhang kann die Installation vom Smarthome-System eine echte Erleichterung schaffen. Im ersten Moment widerspricht sich das für einige Menschen, am Ende jedoch kann genau dieses System dabei helfen, umweltfreundlicher zu handeln und Energie zu sparen. Alle wichtigen Informationen erfahren Leser in diesem Artikel.

Was ist das Smarthome?

Zuallererst möchten wir kurz auf das Thema Smarthome eingehen. Grundsätzlich versteht man darunter die Koppelung verschiedener Geräte, die alle gemeinsam arbeiten. Je nach Haushalt und den individuellen Vorstellungen werden verschiedene technische Geräte miteinander vernetzt. Die einzelnen Komponenten werden alle so miteinander kombiniert, sodass ein automatisiertes und luxuriöses Leben möglich ist. Dann ist es beispielsweise einfach, alle Lichter mit einem Knopfdruck ein- oder auszuschalten. Auf der anderen Seite werden auch diverse Geräte, die sich außerhalb der eigenen vier Wände befinden, integriert. Der Eingangsbereich kann mit einer privaten Video-Überwachung ausgestattet werden. Haben Menschen einen großen Garten mit Rasen, kann dieser mit einem Mähroboter gemäht werden. Dieses Gerät kann auch in das Smarthome-System integriert werden.

Welche Vorteile in Bezug auf ein nachhaltiges Leben ergeben sich im Smarthome-System?

Beim Hausbauen bzw. Einrichten der Wohnung kann auf verschiedene Aspekte Wert gelegt werden. Während es früher vor allem die Kosten waren, sind es in der heutigen Zeit vor allem Nachhaltigkeit und Effizienz.

Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir dem Leser, warum das Smarthome in vielen Fällen nachhaltiger ist.

Heizkosten können gespart werden

Viele Häuser oder Wohnungen werden während kalter Tage dauerhaft geheizt. Das braucht unendlich viele Ressourcen, die nicht verbraucht werden müssten, wenn ein modernes System integriert wird. Mit dem Smarthome-System gelingt es Hausbesitzer, die Energiekosten zu senken und damit auch den Verbrauch von Ressourcen einzuschränken. Dadurch, dass die Heizkörper automatisch bedient werden, schaltet sich die Heizung nur dann ein, wenn beispielsweise eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Zudem ist der Vorteil, dass auch ein ungeplantes Wegbleiben von Zuhause nicht zu einem unnötigen Energieverlust führt. Wer die normale Heizung beispielsweise auf eine bestimmte Temperatur einprogrammiert hat, kann dies aus der Distanz nicht ändern. Mithilfe der hochmodernen Technik ist dies beim Smarthome aber möglich. Hier kann die Heizung über eine App ausgeschaltet werden. Dasselbe gilt auch im umgekehrten Fall, kehrt man beispielsweise einen Tag früher zurück, kann die Heizung zeitiger eingeschaltet werden.

Das Smarthome-System ist deshalb umweltfreundlicher, weil die Heizung nur dann einschaltet, wenn es wirklich notwendig ist.

Lichter mit einem Knopfdruck ein- und ausschalten

In großen Häusern mit vielen Räumen ist der Stromverbrauch meist deutlich höher als in kleineren Wohnungen. Das liegt oft daran, dass die Lichter in vielen Räumen eingeschaltet bleiben, obwohl man sich gar nicht darin aufhält. Das Ein- und Ausschalten aller Lichter ist sehr aufwendig, deshalb wird es häufig vernachlässigt. In Kombination mit dem Smarthome ist dies jedoch mit einem Knopfdruck gemacht.

Jalousien schließen bei zu hoher Hitze

Viele Häuser heizen sich während der Sommermonate zu sehr auf. In diesen Fällen kann das automatisierte Schließen von Rollos oder Schubladen dienlich sein. So muss kein Luftkühler oder keine Klimaanlage angeschaltet werden. Dadurch, dass das Schließen meist automatisiert abläuft, muss auch niemand zu Hause sein, um dies zu bedienen.

Eigene Stromproduktion gut regeln

Wer Photovoltaik-Panels auf dem Dach hat, kann mithilfe eines smarten Reglers die Stromproduktion gut aufteilen. So wird es genau für diese Bereiche benutzt, die gerade Strom nötig haben. Wer einen Stromspeicher in der Photovoltaik-Anlage eingebaut hat, muss diesen Regler haben, um ökologisch handeln zu können.

Automatisierte Pflanzenbewässerungsanlage

Die Technik von Smarthome geht weiter. Mithilfe von Sensoren ist es dem Hobbygärtner möglich zu bestimmen, welche Pflanzen Wasser brauchen oder nicht. Durch die Automation können diese Pflanzen entsprechend nach ihrem Bedarf gegossen werden. Dadurch wird nicht zu viel Wasser verbraucht und nur den Pflanzen gegeben, die es gerade wirklich benötigen. Das System funktioniert im Garten und auf dem Balkon. Damit werden die Pflanzen geschützt und gleichermaßen wird Wasser gespart.